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1997 April - Symposium der Edelstein-Heilkunde in Gersfeld

Der Steinheilkunde Verein, dem ich seit 1995 vorstand, hatte sich stetig entwickelt. Das Forschungsprojekt fand in einen guten Rhythmus und das Telefon und das Fax klingelten täglich. Doch das konnte irgendwie nicht alles sein.

Brigitte Trumpf, mit der mich viele Erlebnisse aus Michael Giengers erster Ausbildung verbanden und die den Verein mit gegründet hatte, meldete sich 1996. "Du Walter! Der Hans, Du kennst ihn ja und ich, wir sind doch mit dem Reiki-Festival in der Stadthalle, hier in Gersfeld. Das hat so ne tolle Atmosphäre. Und mit der Stadtverwaltung und dem Kneipp-Verein, das klappt alles so schön." - "Ja." - "Und der Hans hat gesagt, wir können doch auch was anderes ausrichten." -"Ich bin sicher, dass Ihr beide viel ausrichten könnt!" - "Walter! eine andere Veranstaltung organisieren!" - "Oh. Aha... Du, da hätte ich eine Idee für Euch! Wie wärs mal mit einem" -"Machst Du mit: Steinheilkunde, und mit internationalen Referenten!"-"So machen wirs. Der Steinheilkunde Verein, ich, Ihr beide, Michael, Geomanten, Elke, Wasser und Steine... Ich guck mal, wen wir alles brauchen!"

Zum ersten Mal seit ich mit Steinen zu gange war, begann ich mich für Bücher zu interessieren. Aber nur, um zu schauen, wer außer Michael sich noch ernsthaft als Autor betätigt hatte. Wir brauchten für ein Treffen der Wege steinaffine Geomanten, Reiki-Freunde, Edelsteinelixiere, Ayurveda, Hildegard von Bingen, das Forschungsprojekt, analytische und ayurvedische Steinheilkunde und Vertreter weiterer Schulen. Bald stellte sich heraus, dass in das geplante Zeitfenster nicht alle Themen und potentielle Referenten unterzubringen waren. Und selbst, wenn alle auf ihr Honorar verzichten würden, wären die Fahrtkosten und die Unterbringung ein hohes Kostenrisiko für den mutigen Veranstalter, Hans Trumpf.

Und so ist es dann geworden:

Firos Holtermann ten Hove bereicherte das Symposium mit seiner herzlichen Wärme, seinem wunderbaren holländischen Akzent und seinen Erfahrungen und Erfolgen bei der Anwendung der Edelsteinelixiere nach der Methode von Gurudas.

Energetische Steinheilkunde bedeutet, bei der Wahl des Heilsteins und dessen Platzierung sich vom Energiefluss leiten zu lassen: Professor Eike Georg Hensch war unser Mann, und mit viel Enthusiasmus und einer ordentlichen Portion Naivität gelang es mir, ihn ins Boot zu holen.  Er zeigte in einem Workshop, in welchem sich Michael Gienger als Naturtalent erwies, die Grifflängentechnik an verschiedenen Ruten wie der Lecherantenne, um gezielt nach speziellen Frequenzen zu suchen.

Carla Lamesch vertrat die Schule von Jane-Ann Dow, vertritt einenpsychotherapeutischen-schamanischen Ansatz und reiste eigens für das Steinheilkunde-Symposium von New Mexiko an. Als charismatische Rednerin und einfühlsame Workshopleiterin führte sie in die Arbeit mit Steinkreisen ein.

Barbara Newerla sprach über Edelsteine und Sternzeichen, Gabriele Simon über Edelsteinorakel, Elke Lopes hatte die Steinheilkunde aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin erarbeitet und so ganz neue methodische Gesichtspunkte beizutragen. (Das Foto oben zeigt eine frühe Programmfixierung, die noch mehrfach geändert wurde.)

Joachim Roller, den ich 1990 auf einer Stuttgarter Esomesse kennengelernt hatte, präsentierte den Einsatz der Navratnas, also der 9 Edelsteine der ayurvedischen Steinheilkunde, die er in zahlreichen patentierten und markengeschützten Geräten einzusetzen wusste.

Die große anthroposophische Tradition war durch Siegfried Heinz-Jürgen Ahlborn prominent vertreten. Er sprach über die 12 Sinne und deren kosmologischen Entsprechung und die von Rudolph Steiner zugeordneten Steine. Eine Welt für sich.

Michael Gienger hatte eben sein Buch über die Heilsteine der Hildegard von Bingen, pünktlich zum 850. Jubiläumsjahr veröffentlicht und konnte überzeugend darlegen, dass eine wörtliche Übernahme der damaligen Steinbezeichnungen zu Irrtümern führt, da die Namen der Steine geschichtlich einem großen Bedeutungswandel unterlagen. Seine zweite Entdeckung war, dass Hildegards bildhaft mystische Schilderung der Entstehung der Steine eigentlich eine aktuelle und exakte geologische Darstellung ist!

Ich leitete eine kleine Exkursion zum Wachküppel, einem der zahlreichen lokalen Kraftplätze und machte mit den Teilnehmern Energiearbeit und Aurareadings.
Weiter stellte ich das Forschungsprojekt Steinheilkunde und die ersten 3 ausgewerteten Heilsteine vor, die daraufhin noch in das Herbst 1997 erschienene Lexikon der Heilsteine von Michael aufgenommen wurden: Eudialit, Astrophyllit, Strontianit.

Ein Highlight waren Ursula Klinger-Omenka mit Ikechukwu Omenka, die für die Reiki mit Edelsteinen-Szene standen. Mit einer lichtvollen und wunderbar geerdeten Meditation, einem meditativen Trommelkonzert solo bildeten die beiden den Rahmen für die Veranstaltung. Samstag abend lud Ikechukwu weitere Spieler aus dem Publikum auf die Bühne zum Schwof. Trumpfs hatten ausreichend Djemben parat und so rockte der ganze Saal bis in die Nacht zur Trommelmusik.

Die Mitglieder des Vereins sorgten für den reibungslosen Ablauf vor Ort und für gute Stimmung.
Viele neue Mitglieder konnte der Verein direkt auf der Veranstaltung hinzugewinnen. Ein langer Bericht in Esotera, geschrieben von Jörg Wichmann sorgte weiter für gute Presse.

 

 

 

1993 - Naturheilverein

Mein erstes größeres Seminar hatte ich 1991 im Forum3, dem anthroposophischen Kulturzentrum in Stuttgart gehalten. Zu einigen Teilnehmern habe ich bis heute Kontakt. 1993 kam ich mit Günther Dobler vom Naturheilverein Ulm in Kontakt. Ein Vortrag und am Folgetag ein Tagesseminar über den Hintergrund der Steinheilkunde und die Anwendung der Heilsteine, natürlich mit Gruppenübungen zum Spüren und Wahrnehmen der Steine. Feine Steine bekam ich von Michael Gienger in Komission, er hatte ja seit 1990 den Großhandel Karfunkel aufgebaut, zunächst mit Barbara Angst und Anja Diener. Wenn die drei wegen ihrer Ausbildung nach Österreich mussten, war ich immer wieder eingesprungen, um die Messen auf dem Stuttgarter Killesberg auszurichten oder einfach zu helfen. Nun hatte er bereits einige Mitarbeiter im Innendienst, auch einige Außendienstler und in Wüstenrot einen repräsentativen Firmensitz. Für den Vortrag am Freitag stellte er mir seine Dias zur Verfügung, welche die Fotografin Ines Blersch für sein künftiges Buch gemacht hatte. Ich habe das Seminar in guter Erinnerung, die angenehme Atmosphäre des Raumes, und das wohlwollende Publikum.