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Die Heilsteine-Hausapotheke

2007 erschein die Edelstein-Hausapotheke unter dem Titel  The Healing Crystal First Aid Manual erstmals auf Englisch. Nicht nur hierzulande, sondern auch auf dem amerikanischen Buchmarkt, markiert dieses Buch eine entscheidende Position. Es ist alphabetisch nach Beschwerden und Krankheitsbildern sortiert und somit bis zu dem Zeitpunkt das einzige Werk, was dem Praktiker und dem Hilfesuchenden Mittel an die Hand gibt. Michael Gienger trat mit der Frage nach einer Reihe von Beschwerden, von Abszess bis Zahnschmerzen, an seine Weggenossen heran, um zusammenzutragen, was in der Behandlungspraxis tatsächlich funktioniert,wenn es darauf ankommt und in welcher Situation welcher Stein wie angewendet werden sollte. Die mineralogische Begründung hatte er ja bereits gestellt, so war es 1999 nun an der Zeit, konkret zu werden und jedem die Möglichkeit zu geben, Steine erfolgreich einzusetzen.

Der Brustschild des Hohepriesters

Was wissen wir über die Bedeutung und den Gebrauch von Edelsteinen im alten Judentum? Das Alte Testament benennt immerhin 16 verschiedene Steinarten, die kulturell von immenser identitätsstiftender Bedeutung für das jüdische Volk waren, und damit auch stark im Christentum das Verhältnis zu Steinen geprägt haben. Die wichtigste Stelle findet sich im Pentateuch im 2. Buch Moses: Exodus 28,17-20. Dort wird durch göttliche Weisung die Kleiderordnung für den Gottesdienst des Hohepriesters festgelegt. Die Choschen genannte Brusttasche, die über dem Obergewand befestigt wurde und zwei über dem Herzen zu tragende Orakelsteine, Urim und Thummim, bewahrte, wurde mit 12 bestimmten Edelsteinen geschmückt. Die exakte Wiederholung der Reihenfolge und Anordnung in Exodus 39,8-14 belegt, wie bedeutsam die Steine sind. "Man setze sie in Goldgeflecht gefasst ein. Die Steine sollen den Namen der Söhne Israels entsprechen, 12 entsprechend ihren Namen; Siegelstecherarbeiten, jeweils mit den entsprechenden Namen, sollen es sein, entsprechend den 12 Stämmen." Für den Mineralienfreund stellt sich nun die entscheidende Frage, welche Steine um das Jahr 1250 vor Christus denn gemeint waren mit den rätselhaften Bezeichnungen: Odam, Piteda, Baraqet | Nopek, Sappir, Yahalom | Laesam, Schebo, Achlamah | Tarschisch, Schoham und Jaschpe. Die einzigen Namen, die Eingang in die griechische Sprache gefunden haben, sind Sappir und Jaschpe. So zitierte Luther eigens Juweliere in die Wartburg, um bei der Übersetzung Sicherheit zu erlangen - mit zweifelhaftem Erfolg. In der revidierten Lutherbibel von 1984 ist zu lesen: Sarder, Topas, Smaragd | Rubin, Saphir, Diamant | Lynkurer, Achat, Amethyst | Türkis, Onyx, Jaspis. Die Frage, wie Yahalom zu interpretieren sei, beschäftigte seit der Zerstörung des zweiten Jersalemer Tempels im Jahr 70 die Gelehrten. In der Zürcher Bibel, der revidierten Elberfelder wie auch in der Einheitsübersetzung "Gute Nachricht" liest man Jaspis, in der Revised Standard Version hingegen Emerald. Der Auffassung Luthers, Yahalom mit Diamant gleichzusetzen folgen einige Autoren mit unterschiedlicher Argumentation:  Johann Mathesius (1504-1565), Anselmus Boetius de Boodt (1550-1634), Johannes Braunius im Jahr 1680 um nur die wichtigsten zu nennen. Gegen diese These sprechen einige gewichtige und leicht nachvollziehbare Gründe: Vor allem sind Diamanten zu klein, um Namen oder auch nur Initialien einzugravieren. Auch die Gravur selbst wäre kein Vergnügen, da die Härte eines Diamanten nur von bestimmten anderen Diamanten übertroffen werden kann (die objektive Härte verschiedener Diamanten kann extrem unterschiedlich sein). Es ist aber auch höchst fraglich, ob überhaupt zu dieser Zeit Diamant als eigenständiges Mineral bekannt war und gehandelt wurde.

Da es allein bei in den Büchern Moses 4 unterschiedliche Abfolge bei der Auflistung der 12 Stämme Israels gibt, herrscht in den jüdischen Traditionen leider keine Einigkeit darüber, welcher Stein welchem Stamme zugehörig ist. Das Targum Yonathan, einer Übersetzung und Intrepretation aus dem Hebräischen ins populäre Aramäische weicht hier vom weniger bedeutenden Jerusalemer Targum ab. Mein Gedanke war, über die Charakteristik der einzelnen Stämme eine Profilierung der zugeordneten Steine zu erreichen. Eine ähnliche Spur verlief für mich auch im Sande: Die Zuordnung der Stämme zu Sternzeichen wird leider in verschiedenen kabbalistischen Traditionen unterschiedlich gemacht. Es könnte ja auch alles viel einfacher sein, wenn der jüdische Geschichtsschreiber Josephus Flavius, der noch selbst einen Hohepriester in vollem Ornat gesehen haben kann, nicht in 2 Beschreibungen 2 abweichende Varianten der Steine des Choschen benannt hätte. Aber in keiner der beiden Versionen taucht der Diamant auf.

VitaJuwel

Es ist für mich selbstverständlich, dass der Erfolg jeder Bemühung um die Gesundheit eine Voraussetzung hat: Die ausreichende Versorgung mit qualitativ hochwertigem Wasser. Dies gilt insbesondere für Informationstherapien wie die Edelstein-Heilkunde.
Durch VitaJuwel wird das Wasser selbst zum Träger der Schwingungen der Steine. "Eure Nahrung soll euer Heilmittel und euer Heilmittel soll eure Nahrung sein!" sagte schon Hippokrates.

Bei VitaJuwel entfällt die die aufwändige Reinigung direkt ins Trinkwasser eingelegter roher Steine, doch vor allem entfaltet sich der Geschmack schneller, ausgewogener und deutlich feiner. Und bei jeder Sorte deutlich anders. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist die hervorragende Verträglichkeit über viele Jahre hinweg, die nicht jedem Steinschmuck eigen ist.

Die ästhetische Anmutung der vollendeten Form der Phiolen erhebt die Steinheilkunde in den Bereich der Kultur, ist doch jede mundgeblasene Phiole ein Unikat und auf dem Tisch als Quell der Inspiration ein Wahrzeichen stilvoller Gastlichkeit.

1997 April - Symposium der Edelstein-Heilkunde in Gersfeld

Der Steinheilkunde Verein, dem ich seit 1995 vorstand, hatte sich stetig entwickelt. Das Forschungsprojekt fand in einen guten Rhythmus und das Telefon und das Fax klingelten täglich. Doch das konnte irgendwie nicht alles sein.

Brigitte Trumpf, mit der mich viele Erlebnisse aus Michael Giengers erster Ausbildung verbanden und die den Verein mit gegründet hatte, meldete sich 1996. "Du Walter! Der Hans, Du kennst ihn ja und ich, wir sind doch mit dem Reiki-Festival in der Stadthalle, hier in Gersfeld. Das hat so ne tolle Atmosphäre. Und mit der Stadtverwaltung und dem Kneipp-Verein, das klappt alles so schön." - "Ja." - "Und der Hans hat gesagt, wir können doch auch was anderes ausrichten." -"Ich bin sicher, dass Ihr beide viel ausrichten könnt!" - "Walter! eine andere Veranstaltung organisieren!" - "Oh. Aha... Du, da hätte ich eine Idee für Euch! Wie wärs mal mit einem" -"Machst Du mit: Steinheilkunde, und mit internationalen Referenten!"-"So machen wirs. Der Steinheilkunde Verein, ich, Ihr beide, Michael, Geomanten, Elke, Wasser und Steine... Ich guck mal, wen wir alles brauchen!"

Zum ersten Mal seit ich mit Steinen zu gange war, begann ich mich für Bücher zu interessieren. Aber nur, um zu schauen, wer außer Michael sich noch ernsthaft als Autor betätigt hatte. Wir brauchten für ein Treffen der Wege steinaffine Geomanten, Reiki-Freunde, Edelsteinelixiere, Ayurveda, Hildegard von Bingen, das Forschungsprojekt, analytische und ayurvedische Steinheilkunde und Vertreter weiterer Schulen. Bald stellte sich heraus, dass in das geplante Zeitfenster nicht alle Themen und potentielle Referenten unterzubringen waren. Und selbst, wenn alle auf ihr Honorar verzichten würden, wären die Fahrtkosten und die Unterbringung ein hohes Kostenrisiko für den mutigen Veranstalter, Hans Trumpf.

Und so ist es dann geworden:

Firos Holtermann ten Hove bereicherte das Symposium mit seiner herzlichen Wärme, seinem wunderbaren holländischen Akzent und seinen Erfahrungen und Erfolgen bei der Anwendung der Edelsteinelixiere nach der Methode von Gurudas.

Energetische Steinheilkunde bedeutet, bei der Wahl des Heilsteins und dessen Platzierung sich vom Energiefluss leiten zu lassen: Professor Eike Georg Hensch war unser Mann, und mit viel Enthusiasmus und einer ordentlichen Portion Naivität gelang es mir, ihn ins Boot zu holen.  Er zeigte in einem Workshop, in welchem sich Michael Gienger als Naturtalent erwies, die Grifflängentechnik an verschiedenen Ruten wie der Lecherantenne, um gezielt nach speziellen Frequenzen zu suchen.

Carla Lamesch vertrat die Schule von Jane-Ann Dow, vertritt einenpsychotherapeutischen-schamanischen Ansatz und reiste eigens für das Steinheilkunde-Symposium von New Mexiko an. Als charismatische Rednerin und einfühlsame Workshopleiterin führte sie in die Arbeit mit Steinkreisen ein.

Barbara Newerla sprach über Edelsteine und Sternzeichen, Gabriele Simon über Edelsteinorakel, Elke Lopes hatte die Steinheilkunde aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin erarbeitet und so ganz neue methodische Gesichtspunkte beizutragen. (Das Foto oben zeigt eine frühe Programmfixierung, die noch mehrfach geändert wurde.)

Joachim Roller, den ich 1990 auf einer Stuttgarter Esomesse kennengelernt hatte, präsentierte den Einsatz der Navratnas, also der 9 Edelsteine der ayurvedischen Steinheilkunde, die er in zahlreichen patentierten und markengeschützten Geräten einzusetzen wusste.

Die große anthroposophische Tradition war durch Siegfried Heinz-Jürgen Ahlborn prominent vertreten. Er sprach über die 12 Sinne und deren kosmologischen Entsprechung und die von Rudolph Steiner zugeordneten Steine. Eine Welt für sich.

Michael Gienger hatte eben sein Buch über die Heilsteine der Hildegard von Bingen, pünktlich zum 850. Jubiläumsjahr veröffentlicht und konnte überzeugend darlegen, dass eine wörtliche Übernahme der damaligen Steinbezeichnungen zu Irrtümern führt, da die Namen der Steine geschichtlich einem großen Bedeutungswandel unterlagen. Seine zweite Entdeckung war, dass Hildegards bildhaft mystische Schilderung der Entstehung der Steine eigentlich eine aktuelle und exakte geologische Darstellung ist!

Ich leitete eine kleine Exkursion zum Wachküppel, einem der zahlreichen lokalen Kraftplätze und machte mit den Teilnehmern Energiearbeit und Aurareadings.
Weiter stellte ich das Forschungsprojekt Steinheilkunde und die ersten 3 ausgewerteten Heilsteine vor, die daraufhin noch in das Herbst 1997 erschienene Lexikon der Heilsteine von Michael aufgenommen wurden: Eudialit, Astrophyllit, Strontianit.

Ein Highlight waren Ursula Klinger-Omenka mit Ikechukwu Omenka, die für die Reiki mit Edelsteinen-Szene standen. Mit einer lichtvollen und wunderbar geerdeten Meditation, einem meditativen Trommelkonzert solo bildeten die beiden den Rahmen für die Veranstaltung. Samstag abend lud Ikechukwu weitere Spieler aus dem Publikum auf die Bühne zum Schwof. Trumpfs hatten ausreichend Djemben parat und so rockte der ganze Saal bis in die Nacht zur Trommelmusik.

Die Mitglieder des Vereins sorgten für den reibungslosen Ablauf vor Ort und für gute Stimmung.
Viele neue Mitglieder konnte der Verein direkt auf der Veranstaltung hinzugewinnen. Ein langer Bericht in Esotera, geschrieben von Jörg Wichmann sorgte weiter für gute Presse.

 

 

 

1993 - Naturheilverein

Mein erstes größeres Seminar hatte ich 1991 im Forum3, dem anthroposophischen Kulturzentrum in Stuttgart gehalten. Zu einigen Teilnehmern habe ich bis heute Kontakt. 1993 kam ich mit Günther Dobler vom Naturheilverein Ulm in Kontakt. Ein Vortrag und am Folgetag ein Tagesseminar über den Hintergrund der Steinheilkunde und die Anwendung der Heilsteine, natürlich mit Gruppenübungen zum Spüren und Wahrnehmen der Steine. Feine Steine bekam ich von Michael Gienger in Komission, er hatte ja seit 1990 den Großhandel Karfunkel aufgebaut, zunächst mit Barbara Angst und Anja Diener. Wenn die drei wegen ihrer Ausbildung nach Österreich mussten, war ich immer wieder eingesprungen, um die Messen auf dem Stuttgarter Killesberg auszurichten oder einfach zu helfen. Nun hatte er bereits einige Mitarbeiter im Innendienst, auch einige Außendienstler und in Wüstenrot einen repräsentativen Firmensitz. Für den Vortrag am Freitag stellte er mir seine Dias zur Verfügung, welche die Fotografin Ines Blersch für sein künftiges Buch gemacht hatte. Ich habe das Seminar in guter Erinnerung, die angenehme Atmosphäre des Raumes, und das wohlwollende Publikum.

Enzyklopädie der Steinheilkunde

An meinem Steinheilkunde-Stand auf der Stuttgarter Mineralienbörse Killesberg 2000 kam ich mit einem bemerkenswerten Mann mit überdimensionalem Donut-Anhänger in ein Gespräch über die Karfunkel-Problematik bei Hildegard von Bingen. Natürlich war die Frage, welches Mineral unter Karfunkel zu verstehen sei, Rubin oder Granat, nicht in einer Stunde im Messegetümmel zu klären und wir verabredeten uns, das Gespräch in 2 Wochen fortzusetzen. Es stellte sich dabei heraus, dass Werner Kühni schon seit geraumer Zeit an einem Lexikon über Heilsteine schrieb,  aber noch viele Fragen zur Methodik von Michael Gienger hatte. Mein Part sollte sein, die detaillierte Darstellung der Mineralogie um die steinheilkundliche Deutung zu ergänzen. Darüberhinaus schwebte mir eine integrale Darstellung der gesamten Steinheilkunde vor, die sich ja seit Ende der 1990er Jahre auf vielen Teilgebieten enorm ausgestaltet und weiterentwickelt hatte. Alles sollte mit allem vernetzt sein und aus unterschiedlichen Perspektiven die Gesamtheit der Steinheilkunde widerspiegeln. Für das Titelbild entschied ich mich für einen natürlich gewachsenen Fluorit-Oktaeder aus der Sammlung einer geschätzten Kundin: Fluorit steht für Wissbegier und erleichtert es trotz großer Komplexität, Überblick über verschiedene Ebenen zu gewinnen und die wesentlichen Zusammenhänge zu erkennen.

https://www.youtube.com/watch?v=fOijNeArYIo

Enzyklopädie kaufen, auf Wunsch handsigniert: https://www.steinkreis.de/buecher/14/enzyklopaedie-der-steinheilkunde-kuehni/von-holst

Und so ist die Enzyklopädie gegliedert:
Teil 1 der EdS: Mineralogie und steinheilkundliche Ableitung/Bedeutung

Teil 2a) der EdS: Zuordnungen
Teil 2b) Anwendung der Heilsteine und Methodik der Steinheilkunde

Teil 3 der EdS: Als Hauptteil die Beschreibung der Steine und ihrer Wirkungen

Teil 4 der EdS: Anhänge, Nachschlageteil, Index, Referenzen

Zunächst die Grundlagen in Teil 1: Mineralogische Steinheilkunde.
Michaels Oberbegriff Analytische SHK habe ich verworfen, weil er ungenau geworden war. Jedes analytische Vorgehen, einen Stein zu ermitteln, wie die Edelstein-Astrologie, Aspekte der Mineralogie fällt darunter. Der Begriff Mineralogische SHK beschreibt hingegen die analoge Beziehung zwischen den mineralogischen Bestimmungsmerkmalen und dem Wirkungsprofil des Steins. Mein Leitsatz: Mineralogische SHK ist die Wissenschaft der heilsamen Beziehung zwischen Mensch und Mineral! Die Interpretation zB einer bestimmten Entstehungsweise folgt unmittelbar in roter Schriftfarbe und nicht erst 60 Seiten weiter. Es gelang mir, nicht nur die 3 Grundprinzipien der Mineralbildung primär, sekundär, tertiär anzugeben, sondern über 20 Differenzierungen vorzunehmen. So interpretieren wir methodisch konsequent auch zahlreiche weitere Eigenschaften, die bisher unberücksichtigt blieben wie Magnetismus, elektrische Eigenschaften, Härte. Eine Revolution in der Szene hingegen war die Rückkehr zu der Ansicht, dass es jeder Mensch nur einer einzigen Kristallstruktur angehört, wie Michael es bis etwa 1995 vorausgesetzt hatte. (weiteres siehe Blog Strukturtyp...) Die Strukturtypologie hatte durch meine geometrische Grammatik ein Fundament erhalten und es war nun möglich geworden, bei jedem Menschen die wahre Kristallstruktur zu ermitteln.

Dann die Beziehung zur Lebenswelt und Kultur des Menschen im Teil 2 des Buches:
Das Verhältnis SHK und OrganUhr der TCM hatten Michael, Gerhard Kupka und Wolfgang Maier bereits bestens ausgearbeitet. Die Beziehung zum FengShui hingegen war noch nicht befriedigend geklärt. Ein anderes Forschungsfeld war der Tarot, mit dem ich seit Kindestagen gut vertraut war: Es existierten damals nur 2 abweichende Zuordnungen zum Tarot von Helmut Hoffmann. Zahlreiche weitere Themen präzisierte und ergänzte ich wie die Beziehung zu Schüsslersalzen, Chakren, Klangfrequenzen und Astrologie. Den Gehalt von 3 Büchern über das Pendeln verdichtete ich auf etwa 2 Spalten des Buches.

Bei der praktischen Anwendung gab es viele neue Trends, die dargestellt werden wollten mit Massagen, Auflegetechniken, Wasserpräparierung und Edelsteincremes.

Der 3. Buchteil mit den Steinbeschreibungen ist natürlich der Hauptteil und stellt für die meisten Leser den Kaufgrund dar. Hier fließt alles zusammen: Mineralogische Steinheilkunde, Erfahrung, kulturelle Interpretation, Medizin und Technik, Zuordnungen. Werners geniale Idee war es, bei den Heilwirkungen auf frühere Autoren zu verweisen. Dadurch dass die Texte nicht an ein bestimmtes Format anzupassen waren, durften wohlbekannte Steine eine lange und unbekanntere Steine eine kurze Beschreibung erhalten.

Werner Kühni und ich entschieden uns früh, kein Gesundheitslexikon zu integrieren, sondern ein Praxisbuch 2005 nachzuliefern. Der Umfang wäre zu groß geworden und damit die Handhabung zu aufwändig. Doch dies ist ein anderes Kapitel in der Geschichte der Steinheilkunde...

Das Periodensystem der Elemente

Es gibt viele Gemeinsamkeiten und viel Unterschiede zwischen der Homöopathie und der Steinheilkunde.
Beide Disziplinen lieben das PSE, nur gehen sie ganz verschieden damit um. In der Edelstein-Heilkunde interessiert uns zunächst der Stoff, aus dem die Steine sind.

In welche Komponenten ließe sich die Substanz unseres Steines zergliedern? Die chemischen Elemente machen sich in der Heilwirkung des Steines bemerkbar, und zwar in einer Weise, die dem pharmazeutischen Profil sehr nahe kommt. Tipp: Einfach mal die Apotheken-Rundschau nach Mineralstoffen und Spurenelemente durchblättern. Oder in der Enzyklopädie der Steinheilkunde https://www.youtube.com/watch?v=fOijNeArYIonachlesen. Zum Verständnis des Prinzips: Kupfermangel im Zellstoffwechsel kann zu Krämpfen führen und alle populären Kupfermineralien lassen sich äusserlich/energetisch angewandt krampflösend einsetzen.

Ich hatte in meinem Vortragsgepäck viele Jahre  lang stets eine Packung Silica-Gel dabei. Der Drogeriemarkt war Ende der 1990er Jahre noch nicht im Griff der entfesselten Rechtsverordnung und man durfte Fakten noch benennen. So las sich die Produktinformation des Kieselsäure-Gels, welches unter anderem Namen noch heute in der gleichen Flasche zu kaufen ist, wie eine steinheilkundliche Beschreibung des Bergkristalls! Kühlend, entzündungshemmend, reizlindernd, gegen Sonnenbrand, bei unreiner Haut, gegen Juckreiz, Gewebe festigend u.s.w. u.s.f., nur schön akurat gegliedert nach Anwendungsfeld oral oder äußerlich nach Kopf-Fuß-Schema. Heute findet sich auf der Verpackung ein rechtssicher formulierter Satz a la "wird traditionell angewandt zur Hautpflege".

In der Steinheilkunde interessiert uns, warum SiO2 als Bergkristall so anders wirkt als Opal. Warum die Dispersion von Kieselsäure (SiO2 + H2O) bei Magenreizung hilft, im Gegensatz zum Bergkristall. Warum reines Silizium nur zum Teil vergleichbar ist mit der Einheit von Silizium mit Sauerstoff.
 

Strukturtypologie

Wie in meinen früheren Posts und zahllosen Seminaren dargestellt, lässt sich makroskopisch bei Kristallen, oder submikroskopisch bei den anderen Mineralien die Zugehörigkeit zu einer von 7 Kristallsystemen feststellen. Oder es wird festgestellt, dass das Mineral amorph ist. Es sind also 8 Möglichkeiten naturgegeben, wie Atome sich anordnen können. 
Michael Giengers folgenreiche Entdeckung und gleichzeitig der Startschuss für die Analytische Steinheilkunde war, dass
1. Menschen auf verschiedene Mineralien des gleichen Kristallsystems in typischer Weise reagieren und
2. es Menschen gibt, die sich so verhalten, als stünden sie unter dem Einfluss eines bestimmten Kristallsystems, ohne Steine zu verwenden.
Er stellte also fest, dass er nicht nur eine Wirkungsgesetzlichkeit der Steine , sondern eine universelle Typologie entdeckt hatte! Michaels sehr methodischer Ansatz war, bei jedem Klienten zunächst den Strukturtypus zu ermitteln und dann aus der Fülle der Mineralien dieses Kristallsystems den Stein rauszusuchen, der am meisten mit den Beschwerden zu tun hat.

Schutzspray - always good vibes

Endlich einmal frei von Fremdbestimmung!

Einmal auf dem Stand auf der Landesmesse am Flughafen: Sie: Ich brauch wieder ein Schutzspray. Ich: Da haben Sie aber einen ordentlichen Verbrauch! Sie: Nein eigentlich nicht. Es ist mir hinters Bett gerutscht, wo ich wegen dem Bettkasten überhaupt nicht hinkomme. Ich: Wofür hatten Sie es denn verwendet? Sie: Wegen den ständigen Alpträumen. Ich: Und? Wie ist es jetzt mit denen? Sie: ... äh - jetzt wenn Sie so fragen... ne, die hab ich seit die Flasche unterm Bett liegt, nicht mehr gehabt! Ich: na dann war das verlorene Spray doch eine gute Investition.

Michael Gienger hatten wir eine Flasche geschenkt. Er berichtete ein halbes Jahr später, dass er ein Seminar in einem ihm bis dahin unbekannten Tagungsraum eines Gasthofs hatte. Jeder der ihn kannte, weiß, wie sorgfältig er eigentlich seine Räume ausgewählt hatte und diesen hätte er niemals in Betracht gezogen: Muffige Luft, dunkel getäfelte Wände, geschmückt mit Jagdtrophäen, schmale Fenster und eine sch... Energie, Kopfdruck kündigte sich an! Ein Alptraum für ein Seminar, wo es gerade auch um das Erspüren von Steinen ging und nicht "nur" um Wissensvermittlung. Da fiel ihm mein Fläschchen ein und er nutzte die letzten 10 Minuten bevor die Teilnehmer kamen, zunächst seine Unterrichtsmaterialien, dann die Stühle und kurz die toten Tiere anzusprühen. Das Seminar lief rund und störungsfrei bis zur Mittagspause. Als alle draussen waren, sprühte er dann gründlich, auch auf die Wände ringsum. Und erhielt am Abend dann noch ein Kompliment für die positive Energie, die während des gesamten Seminars so schön spürbar gewesen sei. 

Spürst Du Mißgunst, schlechte Gedanken und fühlst Du Dich dadurch eingeschränkt?

Kennst Du auch das Gefühl, von Dir selbst wie abgetrennt zu sein, dass Du Deine Fähigkeiten nicht anwenden kannst?

Hast Du schon mal eine Entscheidung getroffen, die Du ohne den Druck oder die Manipulationen vermutlich anders und vor allem bewusster getroffen hättest?

Wenn Du Dir bei der Arbeit keine Fehler erlauben kannst, weil Du Verantwortung übernommen hast, solltest Du das Steinkreis Schutzspray kennenlernen. Auch im privaten Umfeld, wo belastende Emotionen noch viel stärkeren Einfluss ausüben, hat sich das Spray zur täglichen Unterstützung bewährt.

Mit dem Spray präpariert können wir ohne ausgelaugt zu werden im Stadtzentrum bummeln gehen oder mit Bus und Bahn unterwegs sein. Auf langen Autofahrten habe ich das Spray als Konzentrationsbooster immer dabei. Und auch sonst haben wir zahllose Situationen erlebt, die wir ohne aktiven Einsatz des Schutzspays sicher nicht so souverän hätten bewältigen können. Wir setzen es bei der Befreiungsarbeit ein, zum Ablösen von alten Mustern, zum Klären von Räumen, zum Entstören von negativ belasteten Objekten.

Sita Andrea und ich haben 2011 dieses spirituelle Werkzeug entwickelt. Es basiert auf unserer persönlichen Erfahrung  damals auf 23 Jahren praktischer Anwendung der Steinheilkunde und gelebter Spiritualität. Das spezielle Herstellungsverfahren, die genau abgestimmten Komponenten und deren exakte Dosierung machen das Steinkreis Schutzspray zu einem wunderbaren und zuverlässigen Helfer in vielen Lebenssituationen.

Zur diskreten Anwendung kommen alle Sprays von Steinkreis ganz ohne Duftstoffe aus!

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1997 Jahr der Großveranstaltungen

1997 war das Jahr der Internationalen Veranstaltungen zur Steinheilkunde. Im März 1997 fand im wunderschönen Kurort Gersfeld in der Rhön das Steinheilkunde-Symposium statt. Hans und Brigitte Trumpf organisierten vor Ort und stellten die Finanzierung sicher. Als Vorstand des Steinheilkunde e.V. der als Schirmherr fungierte, hatte ich die Dozenten eingeladen und mit Hans und Brigitte das Programm zusammengestellt. Die Mitglieder des Vereins schmückten die Räume und begleiteten die Veranstaltung.

Die Zeit war reif. Ein Jahr zuvor hatten sich im Vereinssitz Steinstraße 7 in Stuttgart Walter, Dr. Gerald Rollett, Hans Trumpf und Mariam Sura getroffen um sich über ihre jeweiligen Vorstellungen und Pläne auszutauschen. Die ursprüngliche Absicht war gewesen, einen Kompromiss zu finden und mit den Adresspools eine Großveranstaltung zu bewerben. Tatsächlich ließ sich dies nicht verwirklichen und die beste Lösung fand sich darin, 2 Symposien im gleichen Jahr auszurichten: Mariam Sura in Baden-Baden, Hans Trumpf mit Unterstützung durch den Steinheilkunde e.V. in Gersfeld. So kam es dennoch zu schönen Synergieeffekten und gewissen Übereinstimmungen bei der Auswahl der Dozenten.