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Methoden

Geschrieben von: Administrator am 18. Oktober 2011.

Alles redet von Edelsteinen mit geradezu sensationellen Heilwirkungen. Und doch versteht jeder etwas anderes darunter. Daher möchte ich zunächst einmal die verschiedenen Anwendungsbereiche darstellen. Und weil Steine etwas sehr sinnliches sind, machen wir es gleich konkret – anhand des Citrins. Der Citrin ist ein kräftiger Heilstein, wie der Name nahelegt von gelber Farbe, ein enger Verwandter des Bergkristalls.



Edelstein - Heilkunde was ist das eigentlich?


Edelstein –Behandlung
Um einen Heilungsprozeß in Gang zu bringen ist eine Edelsteinbehandlung das Mittel erster Wahl. Eine solche Behandlung sieht im Prinzip so aus, daß der Patient sich entspannt hinlegt und der Therapeut ihm Edelsteine auflegt. Die Kriterien nach welchen er die Steine aussucht und die Stellen wo er sie platziert mögen unterschiedlich sein. Ich möchte jedoch sehr abraten, einfach aus Büchern Legemuster zu übernehmen. Das funktioniert nicht! Wie man eine Edelsteinbehandlung vorbereitet und aufbaut lernt man am besten in einem Kurs oder an einer Heilpraktikerschule. In der Thalamus-Schule werden auch Seminare für Laien angeboten, die es jedem ermöglichen, sich selbst und seiner Familie sinnvoll zu helfen. Eine Methode, bei der man praktisch nichts falsch machen kann, ist das Auflegen von Bergkristall-Trommelsteinen. Man kann sich hierbei ganz von seiner Intuition und den Rückmeldungen des “Patienten” leiten lassen. Ziel der Wellness-Anwendung ist, daß sich der Behandelte rundum gut fühlt, entspannt und gestärkt. Mit einiger Erfahrung, mit einem möglichst großen Spektrum von Edelsteinen, Sachkenntnis und einem guten Einfühlungsvermögen lassen sich jedoch erstaunliche Erfolge erzielen, sowohl bei Unwohlsein, bei akuten Beschwerden wie zur Umstimmung bei chronischen Erkrankungen. Meist werden dabei mehrere Behandlungen notwendig. Das Geheimnis des dauerhaften Erfolges liegt bei der Veränderung des psychischen Milieus durch den richtigen Stein, den man in unten beschriebener Weise über einen längeren Zeitraum bei sich trägt. Nur so können Rückfälle vermieden werden und helfende Erkenntnisse angeregt werden. In der Edelsteinbehandlung läßt sich die körperliche Wirkung am direktesten erleben: Jeder Stein der aufgelegt wird, verursacht Bewegungen in der Vitalaura, die Stimmungsänderungen und deutliche Veränderungen des Körpergefühls mit sich bringen.
Citrin auf den Magen aufgelegt verbessert die Verdauung und hilft belastende Erfahrungen zu verarbeiten. Er regt die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse an. Auf den Bauchnabel aufgelegt hilft Citrin bei depressiven Verstimmungen und bei Kälteempfindlichkeit durch einen Mangel an Vitalität. Er erfrischt, kräftigt und stärkt die Nerven.

Edelstein-Massage
Es gibt sehr unterschiedliche Edelsteinmassagen, erwähnen möchte ich hier im besonderen die speziell dafür entwickelten Edelsteinmassagegriffel nach Ewald Kliegel. Diese haben ein stumpfes und ein dünnes Ende, je nach dem, ob man mehr am Gewebe und der Muskulatur, oder mehr energetisch, also ohne Druck arbeitet. Ganz besonders geeignet sind die sogenannten Kliegels, die Heilsteingriffel,  die Reflexzonenmassage. Siehe hierzu: http://www.reflex-zonen.de , eine außerordenlich informative Homepage mit eigenem Chatroom.
Es gibt aus Citrin leider keine Edelstein-Massagegriffel

Tragen von Edelsteinen

1. Edelstein-Handschmeichler

Die einfachste Art und Weise die Wirkung eines Steines kennenzulernen ist zugleich die nachhaltigste. Man steckt sich den Stein in die Hosentasche und nimmt ihn des öfteren in die Hand, um seine Energie direkt zu spüren. Die Vitalenergie fließt vom Becken an der Körpervorderseite zum Kopf und den Rücken wieder hinunter. Das bedeutet, daß die Information eines Steines, der in der Hosentasche bei sich getragen wird, von der Vitalenergie über den ganzen Körper verteilt wird. So erzielt man einen breitbandigen unspezifischen Einfluß, der Stein kann dorthin wirken, wo er gebraucht wird.
Wann setzt man Steine als ständige Begleiter ein? Wenn man eine (Um-) Lernerfahrung braucht und sich als ganzer Mensch auf bestimmte, heilsame Sichtweisen einlassen will. Der Stein wirkt unauffällig bis in die konkrete Lebensgestaltung hinein! Veränderungen der Gewohnheiten fallen weniger auf, als eine Veränderung der Grundstimmung und des Temperaments. Tatsächlich sind die Einflüsse des Minerals auf die Persönlichkeit sehr vielfältig, so können bestimmte Charaktereigenschaften wie beispielsweise Willensstärke (Granat) oder Toleranz (Dumortierit) oder Fähigkeiten wie Vorstellungskraft (Labradorit) oder Redegewandheit (Chalzedon) mit Unterstützung dieser Steine erlernt werden. Meist werden Heilsteine jedoch zur Vermeidung von Rückfällen in krankheitsfördernde Gefühlsmuster verordnet. Möchte man dauerhaft etwas für sich erreichen, sollte man den Stein immer wieder für 3 - 4 Wochen tragen, dazwischen legt man ihn für 2 – 3 Wochen ab, um zu vermeiden, daß man sich an den Stein gewöhnt.
Citrin heißt Ja! zum Leben sagen. Er gibt Mut sich allen Anforderungen zu stellen und das Selbstvertrauen und den klaren Verstand, diese auch zu bewältigen. Der Citrin-Typ ist ein lebenshungriger Frühaufsteher.

Edelstein-Schmuck
Während der “Handschmeichler” oder “Hosentaschenstein” ein persönlicher Lehrer ist, ist Schmuck eine seelische Ergänzung, die darstellt, wie man sich gerne sieht und wie man gesehen werden will. Die Power-Beads, Buddha Pearls, Tikras oder Kraftarmbänder sind eine selten sinnvolle Mode – wenn man nur vernünftig damit umginge. Man muß schon ganz schön unsensibel sein, um sich Plastik oder Glasbänder ums Handgelenk zu binden, wobei die Gesamtwirkung echter Steinbänder genauso abstumpfend ist, wenn man zuviele davon anzieht. Achten Sie darauf, daß die Bänder auf Ihrem Arm eine Einheit darstellen, zusammen schön und harmonisch aussehen. Ich weiß, Madonna und Richard Gere gaben diesbezüglich kein gutes Vorbild ab. Mein Laden, Steinkreis, macht z.Zt. auch gute Umsätze mit Powerbraceletts, dennoch: 3 Buddhabänder pro Arm sind wirklich genug.
Ein paar Worte zu Edelstein-Anhängern: Sie wirken zunächst einmal dort ein, wo sie aufliegen. Der Fluß der Lebenskräfte greift deren Energiequalität auf und transportiert sie weiter nach oben zum Hals und zum Kopf, erst auf dem Rückweg verteilt sich die Energie vollständig. Anhänger sind also wichtig, wenn sie an einer bestimmten Stelle gebraucht werden, wie z.B. Rutilquarz zur Regeneration der Bronchien, beim Asthmatiker, bei Rauchern oder bei Husten.
Ketten: Die intensivste Wirkung ist der Splitterkette zu eigen. Sie wirkt direkt auf das Halschakra ein, die spitzigen Steinsplitter haben eine hohe Strahlkraft. Ich empfehle Splitterketten nur in Ausnahmefällen, vom ästhetischen wie auch therapeutischen Standpunkt sind Kugelketten weitaus besser. Ketten sind für antriebsschwache Menschen besser geeignet als für überaktive, da gleich drei für Energie zuständige Meridiane angesprochen werden. Für aufgedrehte Yang-Typen sind Anhänger,z.B. aus Serpentin ein guter Ausgleich.
Citrinschmuck symbolisiert Tatkraft, Selbstvertrauen und Führungsqualitäten.


Edelstein-Elixiere
Es gibt verschiedene Methoden, sich aus Steinen Elixiere herzustellen, manche beschreibt Hildegard von Bingen. Meist werden die Elixiere nach dem Bach-Blüten-Verfahren produziert. Die Wirkung der Elixiere auf den Stoffwechsel ist im allgemeinen stärker als bei Steinen. Es ist nicht unbedingt jeder Stein als Elixier sinnvoll, doch gibt es auch Steine, die als Elixier eingenommen besser wirken können. Nach meiner Erfahrung wirkt das Rhodonit –Elixier sogar schneller und besser als die Bachblüten Rescue-Tropfen.
Citrin wirkt als Elixier gegen Müdigkeit und Schlappheit, es stärkt den Magen und die Verdauung. Tipp: Mal nach einem schweren Essen ein paar Tropfen probieren!

Edelstein-Meditation
Die Meditation ist seit jeher eine hervorragende Ergänzung zu jeder Therapie. Sie wirkt besonders auf der Gefühlsebene und klärt die Emotionen. Alle Mystik beiseite lassend heißt Edelstein-Meditation nichts anderes als entspannt, in aufrechter Haltung sitzend, sich der Betrachtung eines Steines hinzugeben. So kann man einen innigen Zugang zu einem Stein erhalten und der Charakter des Steines erschließt sich. Beim Tragen entsteht ein Wir-Gefühl, bei der Meditation eine Du-Beziehung
In der Meditation nimmt einem der Citrin Sorgen ab und schenkt dafür Freude.

Steinkreise
Ein Steinkreis besteht aus mindestens 4 besser 8, in der Regel, gleichen Steinen. Man setzt oder stellt sich in die Mitte des Steinkreises. Wichtig ist, daß der Abstand stimmt. Ist der Kreis zu eng, empfindet man Druck und Hitze, die Energie steigt zu Kopf. Entweder setzt man sich oder weitet den Kreis. Ist er zu weit, empfindet man Leere und Kälte, der Blutdruck sinkt. Wer gar nicht an “die Kraft edler Steine” glauben möchte, und keine 8 gleiche Steine hat, kann sich auch Kiesel von draußen holen. Die Wirkung ist einiges sanfter als bei Edelsteinen, dürfte aber dennoch spürbar sein. Der Sinn der Steinkreise liegt nun aber sicherlich nicht darin, intensive Effekte hervorzurufen, sondern ein Kraftfeld aufzubauen, welches alle Seinsebenen anspricht. Man kann in der Aura der Steine ein richtiges Bad nehmen und sich auftanken – allerdings nicht länger als 15 Minuten, da sich die Wirkung sonst umkehren kann.
Der Citrin – Steinkreis hilft gegen Winterdepression und Frühjahrsmüdigkeit, gibt Widerstandskraft gegen Belastungen aller Art. Er unterstützt die Urteilskraft und hilft zu seinen Einsichten auch zu stehen.

Echtheit von Edelsteinen
Ein Wort noch zum Kauf von Steinen. Steine werden mittlerweile überall angeboten, vom Floh- bis zum Baumarkt. Das ist auch gut so. Wenn Sie jedoch einen Heilstein zur Selbsthilfe suchen, gehen Sie dorthin, wo man sich sowohl mineralogisch als auch heilkundlich gut auskennt. (Und das Pendel in den Händen eines Verkäufers ist meist kein objektiver Ratgeber.) Nur so können Sie sicher sein, daß Sie, um beim Beispiel zu bleiben, Citrin und keinen fast gleichaussehenden gebrannten Amethysten erhalten.
Echter Citrin wirkt auf den Solarplexus, gebrannter Amethyst drückt die Energie in den Kopf und kann sogar Fieber auslösen.